nächste Termine:

26.04.2017

TRIP•TY•CHON

eine performative Auseinandersetzung mit dem Glauben anlässlich des 500. Reformationsjubiläum

Wer Gott sagt, sagt nichts
Das Licht ist Gottes Schatten
Gott ist der Zufluchtsort der Unwissenheit
Gott ist das einzige Wesen, das von seiner Selbsterkenntnis lebt
Was Gott schmeckt, ist der Hass, den er auf sich selber hat und mit dem in unserer Welt keiner verglichen werden kann
Scheiß auf Gott

(Schauspiel: Armin Zarbock | Regie: Christian Hanisch | Choreographie: Jana Ressel | Musik: Arvo Pärt | Installation: STUDIO Westfernsehen | Weitere Mitwirkende: Tänzer/innen aus Leipzig, ein Chor, Musiker/innen aus Leipzig | Produktionsleitung: Susann Schreiber | Kostüme: Elisa Jentsch)

Auf die Frage „Was ist Gott?“ gibt es unzählige Antworten. Wir haben sie und in „TRIP•TY•CHON“ bringen wir sie alle auf die Bühne! Dennoch soll in der Inszenierung, die in der einmaligen Kulisse der Peterskirche stattfindet, keine theologische Auseinandersetzung und keine Bibelexegese betrieben werden.

„TRIP•TY•CHON“ will dem Menschsein auf den Grund gehen. Es soll erkundet werden, was die Welt zusammenhält, welche ikonographischen, literarischen und philosophischen Auseinandersetzungen der Mensch mit dem Unbeschreibbaren führt und warum er daran immer wieder scheitert. Der Schauspieler Armin Zarbock führt den Zuschauer durch die drei Tafeln des TRIP•TY•CHONS, die u.a. von Franz Kafka, Valère Novarina, Buster Keaton, Philip K. Dick und Jaques Tati inspiriert sind.

© Christian Hanisch

In „TRIP•TY•CHON“ treffen Sprache und Schweigen, Licht und Dunkelheit, Tanz, Musik, Humor und Ernsthaftigkeit aufeinander und nehmen die Form eines belebten Triptychons an, welches in der Peterskirche präsentiert wird.

DAS ÜZ in Kooperation mit dem WERK 2 e.V. und der Peterskirche Leipzig

Das Projekt wird im Rahmen des Reformationsjubiläums gefördert vom Kulturamt der Stadt Leipzig und der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen.

02.02.2017

The Vault - Wasteland Germany

Präsentiert von den Gewinnern des Leipziger Bewegungskunstpreises 2016 pipidasdas und DAS ÜZ

(Performance/ Konzeption: Ricardo Endt, Carmen Orschinski | Konzeption/ Regie: Christian Hanisch | Technik/ Sound/ Video: Franz Hauptvogel | Sound: Tom Schreck, Franz Hauptvogel | Musik: Nico Haupt | DJ: Christian Feist | Stimmen: Sarah Arndtz, Sebastian Schimmel, Armin Zarbock, Julia Lehmann, Danilo Riedl, Johannes Gabriel | Videodesign: Timm Burkhardt | Technik support: Hannes Waldschütz | Kostüme: Ina Altmann | Produktionsleitung: Susann Schreiber | Assistenz: Danilo Riedl | Helfer: Lisa Schulze, Elisa Jetsch | Layout: Mathias Schäfer | Dokumentation: Photographie mimski)

"Wenn Sie hier stehen, heißt das, dass Sie und ihre Familie in Sicherheit sind. Sie werden Teil der neuen Gemeinschaft sein, die wir hier unten aufbauen. Mit vereinten Kräften können wir aus dieser VAULT einen Ort der Geborgenheit und Zukunft machen. Einen sicheren Ort, an dem es sich für uns alle zu leben lohnt."

© Mathias Schäfer

Die Welt liegt in Trümmern. Krankheit und Chaos haben sie verwüstet. Ein Teil der Bevölkerung hat sich in unterirdische Schutzbunker, sogenannten VAULTS, zurückgezogen. Die Menschen an der Oberfläche blieben sich selbst überlassen. Keiner weiß wie und ob sie im Wasteland überlebt haben. Die Gemeinschaft wartet auf ein Zeichen, an die Oberfläche zurückkehren zu können. Nach Jahren der Isolation empfangen sie ein Signal:

„Hier spricht Radio Paradise – Die Zeit des Wartens hat ein Ende.“

Zwei Personen sollen nach draußen geschickt werden, um im WASTELAND GERMANY nach dem Ursprung des Radiosignals zu suchen.

THE VAULT – WASTELAND GERMANY ist eine interaktive Performance, in der zwei sich aufmachen, den Ort zu finden, an dem diese kaputte Welt noch intakt ist; und zwar hier, vor deinen Augen, in deiner Stadt. In diesem Moment. Während ihr in der sicheren VAULT wartet, suchen die zwei Performer mit euch via Live-Stream da draußen einen Ort des Friedens und der Sicherheit. Gibt es im Wasteland einen solchen Ort oder müssen die Menschen für immer unter der Erde bleiben?

© Mathias Schäfer
Eine Produktion von pipidasdas und DAS ÜZ in Kooperation mit LOFFT – DAS THEATER. Gefördert von der Stadt Leipzig, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, dem Fonds Darstellende Künste und der Thüringer Staatskanzlei.



29.03.2016

"Dark Star" gewinnt den Leipziger Bewegungskunstpreis

Der Leipziger Bewegungskunstpreis 2015 geht an Christian Hanisch (DAS ÜZ) und Ricardo Endt (pipidasdas). Die Künstler erhielten den mit 5.000,00 € dotierten Preis der Leipziger Freien Szene für die interaktive Performance "Dark Star - fight the bomb, fight the crisis". Wir freuen uns!

09.06.2015

Liebelei

von Arthur Schnitzler

(Spiel: Sarah Arndtz, Alexander Fabisch, Sebastian Schimmel, Hanin Tischer | Regie: Christian Hanisch, Elisa Jentsch)


Fritz hat ein Problem. Er hat sich auf eine Affäre mit einer verheirateten Dame eingelassen und befürchtet nun, dass ihm der betrogene Ehegatte auf die Schliche gekommen ist. Es droht eine Auseinandersetzung mit unangenehmen Folgen. Theodor möchte seinen Freund Fritz von dieser Affäre ablenken und stellt ihm zur Zerstreuung die lebenslustige Schlager-Mizi und die reizende Christine vor. Die vier Freunde stürzen sich ins vergnügliche Großstadtdasein und wollen den Ernst des Lebens so lange wie möglich aus dem Weg gehen. Als sich die junge Christine Hals über Kopf in Fritz verliebt, der sich nicht von der verheirateten Dame los zu machen vermag, nimmt das Unheil seinen Lauf.

DAS ÜZ widmet sich in seiner bereits dritten Sommertheaterinszenierung auf der Feinkost dem heiter-beschwingten und manchmal auch tragischen Liebes- und Leidensleben der Großstadtbohème.

14.04.2015

Szenen einer Ehe

von Ingmar Bergman

(Regie: Christian Hanisch | Schauspiel: Valerie Habicht-Geels, Johannes Gabriel | Assistenz: Julia Hoppert)

Johan und Marianne sind glücklich verheiratet. Sie führen eine Ehe wie aus dem Bilderbuch, doch der Schein trügt. Hinter der Fassade beginnt es zu bröckeln. Das Paar durchlebt alle Stationen einer scheiternden Beziehung: Eifersucht, Seitensprung, Versöhnung, Vertrauensbruch, Scheidung.

Wir wollen diese beiden Personen, die sich für ein gemeinsames Leben und die damit einhergehenden Konventionen, Erwartungen und Verpflichtungen entschieden haben, begleiten und beobachten. Dabei wird der Fokus rigoros auf Johan und Marianne gelegt. Die beiden Leipziger Schauspieler Valerie Habicht-Geels und Johannes Gabriel spielen die Szenen einer Ehe von Marianne und Johan ohne Requisiten und Bühnenbild. Es gibt nur zwei Personen, die auf der Suche nach Liebe und Glück sind, die sich begegnen, finden und dann aushalten müssen, die sich verletzen, verlassen und die nie ganz verstehen, was mit ihnen eigentlich geschieht.

Eine Produktion von DAS ÜZ und De Lekkere Compagnie

Foto: Mathias Schäfer

Fotos von "Dark Star - fight the bomb, fight the crisis"


Fotos: Sebastian Schimmel