nächste Termine:

17.09.2016 | DARK STAR letzmalig in LE! | 19:30 Uhr | WERK 2/ Halle A | Kochstr. 132, Leipzig
22.10.2016 | DARK STAR | 13:00 Uhr | AVANT ART/ Theaterhaus Jena |

29.03.2016

"Dark Star" gewinnt den Leipziger Bewegungskunstpreis

Der Leipziger Bewegungskunstpreis 2015 geht an Christian Hanisch (DAS ÜZ) und Ricardo Endt (pipidasdas). Die Künstler erhielten den mit 5.000,00 € dotierten Preis der Leipziger Freien Szene für die interaktive Performance "Dark Star - fight the bomb, fight the crisis". Wir freuen uns!

09.06.2015

Liebelei

von Arthur Schnitzler

(Spiel: Sarah Arndtz, Alexander Fabisch, Sebastian Schimmel, Hanin Tischer | Regie: Christian Hanisch, Elisa Jentsch)


Fritz hat ein Problem. Er hat sich auf eine Affäre mit einer verheirateten Dame eingelassen und befürchtet nun, dass ihm der betrogene Ehegatte auf die Schliche gekommen ist. Es droht eine Auseinandersetzung mit unangenehmen Folgen. Theodor möchte seinen Freund Fritz von dieser Affäre ablenken und stellt ihm zur Zerstreuung die lebenslustige Schlager-Mizi und die reizende Christine vor. Die vier Freunde stürzen sich ins vergnügliche Großstadtdasein und wollen den Ernst des Lebens so lange wie möglich aus dem Weg gehen. Als sich die junge Christine Hals über Kopf in Fritz verliebt, der sich nicht von der verheirateten Dame los zu machen vermag, nimmt das Unheil seinen Lauf.

DAS ÜZ widmet sich in seiner bereits dritten Sommertheaterinszenierung auf der Feinkost dem heiter-beschwingten und manchmal auch tragischen Liebes- und Leidensleben der Großstadtbohème.

14.04.2015

Szenen einer Ehe

von Ingmar Bergman

(Regie: Christian Hanisch | Schauspiel: Valerie Habicht-Geels, Johannes Gabriel | Assistenz: Julia Hoppert)

Johan und Marianne sind glücklich verheiratet. Sie führen eine Ehe wie aus dem Bilderbuch, doch der Schein trügt. Hinter der Fassade beginnt es zu bröckeln. Das Paar durchlebt alle Stationen einer scheiternden Beziehung: Eifersucht, Seitensprung, Versöhnung, Vertrauensbruch, Scheidung.

Wir wollen diese beiden Personen, die sich für ein gemeinsames Leben und die damit einhergehenden Konventionen, Erwartungen und Verpflichtungen entschieden haben, begleiten und beobachten. Dabei wird der Fokus rigoros auf Johan und Marianne gelegt. Die beiden Leipziger Schauspieler Valerie Habicht-Geels und Johannes Gabriel spielen die Szenen einer Ehe von Marianne und Johan ohne Requisiten und Bühnenbild. Es gibt nur zwei Personen, die auf der Suche nach Liebe und Glück sind, die sich begegnen, finden und dann aushalten müssen, die sich verletzen, verlassen und die nie ganz verstehen, was mit ihnen eigentlich geschieht.

Eine Produktion von DAS ÜZ und De Lekkere Compagnie

Foto: Mathias Schäfer

Fotos von "Dark Star - fight the bomb, fight the crisis"


Fotos: Sebastian Schimmel

21.10.2014

JEDER KANN ALLES BESSER ALS ICH

Von Hochstaplern und Wendekindern

(Regie/ Konzeption: Christian Hanisch, Simone Unger | Dramaturgie: Simone Unger | Spieler: Sarah Arndtz, Thomas Deubel)

Ein Theater-Essay von Christian Hanisch und Simone Unger Wir haben Spaß. Wir haben Zweifel. Wir haben Sorge, durchschaut zu werden, denn eigentlich können wir viel weniger, als andere von uns denken. Konkurrenz ist ein Lebensgefühl und hinter jeden Ecke lauert der nächste kritische Kommentar. Wir sind umzingelt, denn wir wissen: Jeder kann alles besser als ich.

Viele Menschen glauben, weniger zu können, als andere von ihnen denken. Sie leiden am „Hochstapler-Syndrom“. Und gerade jene, die als „Wendekind“ erfahren haben, wie instabil Gesellschaftssysteme seien können, scheinen für dieses Gefühl der hochgestapelten Selbstverunsicherung besonders empfänglich zu sein. Was haben Hochstapler also mit Wendekindern zu tun? Zum 25jährigen Jubiläum des Mauerfalls geht das Stück der Frage nach, was Hochstapler mit Wendekindern verbindet und woher das Gefühl kommt: Ich kann nichts?

Die beiden Schauspieler Sarah Arndtz und Thomas Deubel suchen nach biographischen Anhaltspunkten. Sie durchstöbern eigene und fremde Lebensläufe. Sie werden hoch- und tiefstapeln, sich unlösbaren Aufgaben stellen, sie werden scheitern, sie werden beichten und schließlich sanften Widerstand leisten. In Jeder kann alles besser als ich drehen die beiden so lange an der klassischen Wende-Erzählung, bis sich am Ende jeder Zuschauer fragen kann: Bin auch ich ein Wendekind?

Das Stück wird im Rahmen der Veranstaltungen "Herbst '89" der Stadt Leipzig gezeigt.

© Christian Hanisch